Homöopathie (von griechisch „homoios“= ähnlich und “pathos“ = Leiden) bedeutet Heilung nach dem Ähnlichkeitsgesetz.
Dieses besagt, dass ein homöopathisches Arzneimittel beim Kranken genau jene Krankheitssymptome behandeln kann, die es beim Gesunden vorübergehend hervorruft:

Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt.

Komme ich z.B. in direkten Kontakt mit einer Brennnesselpflanze, so entstehen an der Haut Rötungen und umschriebene Schwellungen (Quaddeln oder Blasen), die stark jucken oder brennen und durch kaltes Wasser besser werden. Wenn ich jetzt einen brennenden oder juckenden Hautausschlag mit Blasenbildung habe, der durch kühle Umschläge erträglicher wird, so kann dieser durch die Verabreichung der Brennnessel in homöopathischer Zubereitung rasch abklingen.
Homöopathische Zubereitung bedeutet, dass die Wirksubstanz in einer genau definierten pharmakologischen Technik mit Alkohol verdünnt und verschüttelt wird, wodurch sie gleichzeitig unschädlicher aber auch wirksamer gemacht wird.
Diesen Vorgang nennt man Potenzierung, somit entsteht beispielsweise aus einer Brennnessel ein Arzneimittel mit der Bezeichnung Urtica urens C 30.

Die Homöopathie ist eine Regulationstherapie, die den Menschen in seiner Gesamtheit (Körper und Seele) behandelt und die Selbstheilungskräfte aktiviert. 

Die körpereigenen Abwehrmöglichkeiten werden gestärkt und die Krankheit kann überwunden werden.